Wer wir sind & was wir tun

Die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet 1957, dessen Ziel es ist, Sürth in seiner Eigenart zu erhalten und zu fördern, damit das Dorf lebens- und liebenswert bleibt. Die Landschaft und Natur in Sürth sind uns dabei genauso wichtig wie unsere Denkmäler, und die Weiterentwicklung des Umfeldes für Alt und Jung ist ein Schwerpunkt ebenso wie die Pflege liebgewonnener Traditionen.

Eine kurz Geschichte der Dorfgemeinschaft Sürth e.V.

Der Grundstein für die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. – kurz DGS – wurde 1956 gelegt, als vier der in Sürth ansässigen Vereine beschlossen, künftig enger zusammenzuarbeiten. Am 5. Juli 1956 schließlich wurde die „Dorfgemeinschaft Sürth“ aus der Taufe gehoben.

Die älteste Zielsetzung

Im frühesten erhaltenen Entwurf einer Satzung der DGS aus dem Jahre 1957 erklärten die „4 im Kulturleben des Ortes Sürth stehenden Vereine“: „Ziel und Zweck der Dorfgemeinschaft ist, in gemeinsamer Zusammen-arbeit die Ortsinteressen in kulturellen und sonstigen über den Vereinen stehenden Angelegenheiten zu vertreten“, d.h. in Zusammenarbeit mit den Vereinen Sylvesterfeiern, Karnevalsbälle, Mai- bzw. Oktoberfeste, Feste zur „kleinen und großen Kirmes“ sowie Veranstaltungen allgemeiner Art durchzuführen.

Neutralität und Gemeinnützigkeit als oberstes Gebot

Schon damals verstand sich die DGS als neutral. Politische und konfessionelle Tätigkeiten innerhalb der DGS waren nicht gestattet. Mitglieder konnten nur Vereine werden, die wiederum Delegierte in die DGS entsandten. Heute können neben den in Sürth ansässigen Ortsvereinen auch alle natürlichen Personen über 18 Jahren Mitglied der DGS werden. Alles Engagement innerhalb des Vereins geschieht rein ehrenamtlich.

Alte und neue Aufgaben

Manche Traditionen sind geblieben, anderes ist hinzugekommen. Zu den ältesten Aufgaben, um die sich die Dorfgemeinschaft jedes Jahr kümmert, gehört die Krönung der neuen Maikönigin am 30. April, die in den ausgelassenen Tanz in den Mai mündet. Zur Maiveranstaltung gehört genauso traditionell das Maiwecken am frühen Morgen des 1. Mai, das mit zwei kleinen Blaskapellen im gesamten Dorfgebiet stattfindet. Ein schöner alter Brauch, der auch an verschiedenen anderen Orten noch gepflegt wird. Der ganze Tag wird mit verschiedenen Programmpunkten gestaltet, überwiegend auf dem Marktplatz.

Jährlich findet auch das Seniorenfest im Oktober statt, das komplett von der Dorfgemeinschaft ausgerichtet wird. Zur Finanzierung tragen auch die Haussammlungen bei, die nach wie vor von engagierten Ehrenamtlern und Ehrenamtlerinnen durchgeführt werden. Nur mit der zuverlässigen Hilfe und der Zusammenarbeit zwischen Dorfgemeinschaft Sürth e.V., zahlreichen Freiwilligen, dem Angelsportverein Sürth von 1928 e.V. und Dank der seit Jahren bestehenden Unterstützung durch Carrier, ehemals Linde AG, kann dieses Fest immer wieder so erfolgreich durchgeführt werden.

Weitere Veranstaltungen, die sich im Lauf der Jahre entwickelt haben, waren wechselnd und sehr vielfältig. Unser Terminplan enthält seit einigen Jahren einen Dorftrödel im Mai, aktive Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Beteiligung am Sürther Karnevalszug mit einem Festwagen, Schmücken des Maikranzes, Stiftung und Aufstellen des großen Weihnachtsbaumes auf dem Markt und in Kooperation mit der Grundschule oder einer der KiTas in Sürth auch die Organisation des Schmuckes für den Baum.

Darüber hinaus stellt die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Markt, unterstützt verschiedene gemeinnützige Vereine und Institutionen, und steht auch bei Veranstaltungen anderer Vereine, etwa beim Dinner in Blau-Weiß von Côte da Sürth e.V., mit Rat und Tat und Material zur Seite.

Die Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen im Dorf entwickelt sich und soll noch weiter ausgebaut werden. Ein Anfang ist bereits gemacht, der Austausch mit dem Bürgerverein für sürth e.V. entwickelt sich gut und hat auch schon zu ersten gemeinsamen Aktionen geführt: Kölle Putzmunter wurde zusammen veranstaltet, ein Bücherschrank wird in Kooperation auf dem Marktplatz aufgestellt werden und weitere Ideen werden schon bei regelmäßigen Treffen besprochen. Es verspricht spannend zu werden!

Der Vorstand

Geschäftsführender Vorstand:

Bettina Leitner, Vorsitzende

Marlies Klein, Geschäftsführerin

Sandra Moldenhauer, Schatzmeisterin

Beisitzer und Beisitzerinnen

Elisabeth Gottmann, die den Draht zum Sozialen nicht abreißen lässt,

Theo Jankowski, der Mann fürs Praktische mit dem großen Auto, dem Anhänger und der riesigen Hilfsbereitschaft,

Doris Kautz, mit dem Sinn fürs Machbare und der Freude an Veränderung,

Helmut Kautz, der immer wieder Humor und unerwartete Kommentare einbringt und gewaltige Trauben aus Luftballons bändigt,

Ingrid Kupgisch, die Unermüdliche, ohne die unsere Zeitschrift Soretha nicht erscheinen würde.